Musikprojekt der zukünftigen Schulkinder 2013

Der erste Block unseres diesjährigen Schulkindprojektes stand ganz im Zeichen der musikalischen Früherziehung.
Die Kinder sollten in Kleingruppen erleben, wie vielfältig Musik sein kann.
Sie trafen sich zwei Wochen jeden Tag in der Bewegungshalle, um zunächst gemeinsam neue Lieder zu singen.
Dabei war es den Erzieherinnen wichtig, nicht nur neue Lieder einzuüben, sondern auch altes Liedgut wieder zu entdecken, Spiellieder zu finden und vor allem auch ein Lied ins Repertoire aufzunehmen, dass in einer anderen Sprache gesungen wird.
Unsere Kinder kommen aus vielen unterschiedlichen Kulturen, so ist es nur verständlich, auch deren Lieder zu singen.

Danach haben die Kinder eigenverantwortlich entschieden, welche Kurse sie weiter belegen wollten.

 
Sie hatten die Möglichkeit, zwischen

  • Drums Alive
  • Musikinstrumente selbst herstellen
  • ein Musikatelier besuchen und
  • nach klassischer Musik malen,

zu entscheiden.

Drums Alive

Beats, Bälle & Bewegung - diese drei Elemente ergeben zusammen eine neue wilde Trendsportart - DRUMS ALIVE!

  • DRUMS ALIVE fördert die Konzentration, Merkfähigkeit sowie die Körperkoordination. Das Trommeln setzt Endorphine frei und hilft Stress und Aggressionen abzubauen.
  • DRUMS ALIVE verbindet Geist & Körper und bringt sie in Einklang.
  • DRUMS ALIVE begeistert alle Menschen, ob jung, alt, gesund oder körperlich beeinträchtigt.

Musikinstrumente selber herstellen

Die Kinder haben die Aufgabe, aus verschiedenen Materialien eigenständig etwas herzustellen. Dieses schult die Kreativität. Außerdem macht es die Kinder stolz, wenn sie etwas Eigenes geschaffen haben. Durch das Basteln werden auch die motorischen Fähigkeiten geschult. Die Kinder lernen mit den jeweiligen Werkzeugen umzugehen. Dazu gehören zum Beispiel Kinderscheren, Stifte, Pinsel und Kleber. Kreatives Gestalten ist auch zur Sprachförderung sehr gut geeignet. Denn wenn beim Basteln immer wieder neue Materialien verwendet werden, kann somit auch der Wortschatz erweitert werden.

Besuch eines Musikateliers

Ein Besuch außerhalb der Kindertagesstätte ist für alle immer aufregend und interessant.
Wir hatten das Glück, dass das Musikhaus Ruhland in Gifhorn uns einen Einblick in die Vielfältigkeit ihres Angebotes gegeben hat. Die Kinder hatten die Möglichkeit, viele Instrumente zu erproben und bekamen von einem versierten Angestellten auch viele Informationen über die Bauweise der Instrumente.

Malen nach klassischer Musik

Malen nach Musik heißt nicht nur, wir hören Musik und malen einfach was. Im Gegenteil: Malen nach Musik dient der Entspannung bis hin zur Meditation. Wenn wir den Alltag um uns herum vergessen, abschalten können und uns nur der Musik widmen. Verschiedene Stimmungen und Gefühle gehen von der Musik aus und wenn wir aktiv zuhören, können wir diese erkennen und zu Papier bringen.
Es geht nicht um Fleiß oder um Leistungsdruck, man muss nicht ein super Gemälde zustande bringen. Meist sind die Bilder abstrakt und lassen auf den ersten Blick nicht wirklich etwas erkennen. Durch Malen nach Musik sammeln die Kinder eine Erfahrung für die Sinne. Vor allem das Gehör und das eigene Empfinden werden geschult. Der Kopf soll abschalten, das Spontane und Spielerische steht im Vordergrund. Hierbei gilt es, aktiv der Musik zuzuhören und sich seinen Gefühlen und Stimmungen bewusst zu werden, welche von der Musik ausgehen.

Abschluss

Zum Abschluss fand in unserer Bewegungshalle eine Vorführung der Lieder mit den selbst gebauten Musikinstrumenten statt, an der auch Herr Haas (Chorleiter) teilnahm. Er war von den Darbietungen begeistert und wird uns im April 2013 im Zuge eines Frühlingsfestes die Plakette „Caruso“ verleihen. Der „Caruso“ ist eine Auszeichnung des Deutschen Sängerbundes für Kindertagesstätten, in denen täglich, qualifiziert und in kindgerechter Tonlage gesungen wird. Wir sind schon jetzt stolz auf diese Auszeichnung.